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	<title>Praxis für klassische Homöopathie</title>
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	<description>Herta Heiniger, Wettingen (Schweiz)</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Jan 2012 10:16:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vergleiche: Homöopathische Mittel Bryonia, Arsenicum und Phosphorus bei Grippe</title>
		<link>http://hertaheiniger.ch/archives/264/vergleiche-homoeopathische-mittel-bryonia-arsenicum-und-phosphorus-bei-grippe/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 10:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#62; bedeutet Besserung der Beschwerden &#60; bedeutet Verschlimmerung der Beschwerden Gemeinsam sind diesen drei homöopathischen Mitteln, dass sie alle brennende Schmerzen haben können und bei Grippe angewendet werden, wenn ihre Smyptome zu denjenigen des Patienten passen. Die erste Unterscheidung geschieht schon einmal durch die Auslöser der Beschwerden. Bryonia: Ärger, Schreck, Beleidigung, Stress im Beruf oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; bedeutet Besserung der Beschwerden<br />
&lt; bedeutet Verschlimmerung der Beschwerden</p>
<p>Gemeinsam sind diesen drei homöopathischen Mitteln, dass sie alle brennende Schmerzen haben können und bei Grippe angewendet werden, wenn ihre Smyptome zu denjenigen des Patienten passen.</p>
<p>Die erste Unterscheidung geschieht schon einmal durch die <strong>Auslöser</strong> der Beschwerden.</p>
<ul>
<li><strong>Bryonia</strong>: Ärger, Schreck, Beleidigung, Stress im Beruf oder in der Schule, Kälte</li>
<li><strong>Arsenicum</strong>: Schlechte Nachrichten, zu schwere Nahrung, Alkohol, Angst, finanzielle Sorgen</li>
<li><strong>Phosphorus</strong>: Zuviel Freude, Erwartungsspannung, Ärger, Angst, Kummer, zuviel Alkohol oder Drogen, nass werden</li>
</ul>
<p><span id="more-264"></span>Danach unterscheiden wir den Gemütszustand des jeweiligen Patienten.</p>
<p>Der <strong>Bryonia</strong>–Patient bei Grippe ist ärgerlich und gereizt und will alleine sein. Er liegt ganz ruhig da, oder wenn er mal aufsteht, dann bewegt er sich wie ein Roboter, da jede Bewegung seine Schmerzen verschlimmert. Dieser Patient spricht viel von der Arbeit oder Schule. Er hat Durst und trinkt oft zwei Gläser auf einmal (damit er länger wieder Ruhe hat und sich nicht bewegen muss). Die brennenden, oft auch stechenden oder reissenden Schmerzen werden</p>
<ul>
<li>&gt; durch absolute Ruhe,</li>
<li>&gt; fester Druck,</li>
<li>&gt; kühle Luft</li>
<li>&lt; Berührung</li>
<li>&lt; Bewegung</li>
</ul>
<p>Ein Begleitsymptom von Bryonia-Patienten ist oft Verstopfung oder allgemein sehr trockene Schleimhäute.</p>
<p>Der <strong>Arsenicum</strong>–Patient ist am Anfang seiner Krankheit sehr unruhig, ängstlich, jammert ständig, denkt, seine Krankheit sei unheilbar, und will nicht alleine sein. Er hat auch Angst, zu sterben. Seine brennenden oder reissenden Schmerzen werden durch Wärme gelindert, da er ein äusserst frösteliger Typ ist. Seine Schmerzen werden</p>
<ul>
<li>&gt; Wärme</li>
<li>&gt; umhergehen (von Zimmer zu Zimmer oder von Bett zu Sofa)</li>
<li>am schlimmsten sind die Schmerzen von Mitternacht bis zwei Uhr oder Mittags um zwölf</li>
</ul>
<p>Der <strong>Phosphorus</strong>–Patient ist immer in Bewegung, lacht und redet viel, ist oft aufgedreht (vor allem Kinder), bei Krankheit verstärkt sich dieser Zustand noch. Das heisst: Kinder wollen nicht im Bett bleiben. Es kann aber auch eine Gleichgültigkeit gegenüber Familie und Freunden bestehen. Dieser Patient hat ein Schwächegefühl in Knien oder Beinen und oft kalte Füsse und/oder Beine. Unruhige Beine.</p>
<ul>
<li>&gt; Wärme</li>
<li>&gt; reiben, massieren</li>
<li>&gt; nach Schlaf</li>
</ul>
<p>Phosphor hat starken Durst auf kalte oder eiskalte Getränke, welche aber oft sofort wieder erbrochen werden, sobald sie im Magen sind. Dieser Patient ist hungrig bei Fieber, hat Verlangen nach Salz und stark gewürzten Speisen. Bei Fieberfrost hat er aber keinen Durst.</p>
<h2>Wir unterscheiden jetzt nach einzelnen Körpersymptomen:</h2>
<ul>
<li>Bryonia:<br />
Kopfschmerzen<br />
Gefühl, als ob der Kopf platzt<br />
&lt; niesen, husten, bewegen, sprechen<br />
&gt; Druck<br />
&gt; Augen geschlossen<br />
&gt; kühle Luft</li>
</ul>
<ul>
<li>Arsenicum:<br />
Kopfschmerzen periodisch auftretend<br />
jeden Tag oder täglich zur gleichen Zeit<br />
neuralgische Schmerzen<br />
Empfindliche Kopfhaut bei Kopfschmerzen.<br />
&gt; Wärme<br />
&gt; aufrecht sitzen</li>
</ul>
<ul>
<li>Phosphor:<br />
Starker Hunger vor Kopfschmerzen<br />
brennen tief im Gehirn<br />
brennender, pulsierender Schmerz im Scheitel<br />
empfindliche Kopfhaut (wie Bryonia)<br />
&gt; frische Luft<br />
&gt; kühle Umschläge</li>
</ul>
<h2>Gliederschmerzen</h2>
<ul>
<li>Bryonia<br />
Steifheit der Gelenke und stechende Schmerzen in allen Gelenken<br />
&lt; Bewegung<br />
&lt; Berührung</li>
</ul>
<ul>
<li>Arsenicum<br />
brennende, reissende Schmerzen in Armen und Beinen<br />
&gt; Wärme<br />
&gt; umher gehen</li>
</ul>
<ul>
<li>Phosphor<br />
Schwächegefühl oder brennende Gelenkschmerzen<br />
Kalte Füsse und Beine<br />
&gt; Wärme</li>
</ul>
<h2>Husten</h2>
<ul>
<li>Bryonia<br />
Gleichzeitig Husten und Niesen<br />
trockener Husten, klingt metallisch<br />
kurze Hustenstösse, kein Auswurf<br />
hält sich den Kopf beim Husten<br />
&lt; liegen<br />
&gt; kühles Zimmer</li>
</ul>
<ul>
<li>Arsenicum<br />
Husten mit Erstickungsanfällen<br />
Auswurf weiss und schaumig<br />
sitzt oder liegt mit erhöhtem Oberkörper</li>
<li>Phosphor<br />
ist schnell Heiser bei jeder Erkältung<br />
Husten und Heiserkeit mit Druckgefühl auf der Brust<br />
Erstickender Husten, manchmal bis zum Erbrechen<br />
&lt; liegen, reden, lachen<br />
&gt; warme Getränke</li>
</ul>
<p> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grippe und ihre Behandlung aus homöopathischer Sicht</title>
		<link>http://hertaheiniger.ch/archives/186/grippe-und-ihre-behandlung-aus-homoeopathischer-sicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr erneut werden wir durch die Medien vor einer Grippe und deren Folgen gewarnt. Uns wird eine Impfung empfohlen, neuerdings wird sogar eine homöopathische Impfung propagiert. Mein Rat als klassische Homöopathin: Informieren Sie sich gründlich, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, bevor Sie sich impfen lassen. Siehe diesen Video-Beitrag von 3SAT. Aus meiner Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr erneut werden wir durch die Medien vor einer Grippe und deren Folgen gewarnt. Uns wird eine Impfung empfohlen, neuerdings wird sogar eine homöopathische Impfung propagiert.</p>
<p>Mein Rat als klassische Homöopathin: Informieren Sie sich gründlich, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, bevor Sie sich impfen lassen. <a href="http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=28240&amp;mode=play" target="_blank">Siehe diesen Video-Beitrag von 3SAT</a>. Aus meiner Sicht rate ich von einer Impfung ab, auch von einer homöopathischen, denn jede Impfung schwächt das Immunsystem. Homöopathische Impfungen funktionieren nicht, weil sie nichts mit klassischer Homöopathie zu tun haben. Womit wir auch gleich beim Thema wären.</p>
<p><span id="more-186"></span>Als klassische Homöopathin brauche ich nämlich Symptome des Betroffenen, um das geeignete Arzneimittel auszuwählen. Und vor Ausbruch der Krankheit gibt es ja gar keine Symptome. Damit wir uns richtig verstehen: Ich möchte eine Grippe nicht verharmlosen. Sie ist eine ernst zu nehmende Krankheit und es ist wichtig, sich genug Zeit für die Genesung zu lassen, und es kann sogar gefährlich sein, wenn man sie möglichst schnell loswerden will durch <em>unterdrückende</em> Medikamente. Die Folgeerscheinungen können zu viel grösseren gesundheitlichen Problemen führen, wie zum Beispiel Polyarthritis, Depression, etc. In der Schulmedizin werden Viren für eine Grippeepidemie verantwortlich gemacht. Das stimmt ja auch, Viren können eine Grippe oder sogar eine –epidemie auslösen. Doch so gesehen müsste ja dann die gesamte Bevölkerung infiziert werden. Dem ist aber nicht so. Ein Virus kann nur bei denjenigen Menschen eine Grippe auslösen, welche schwach und anfällig sind. Ob ein Mensch infiziert wird, hängt vom allgemeinen Zustand seines Körpers und seiner Seele ab. Viele Faktoren, wie zum Beispiel Stress, Ängste, Spannungen, Unzufriedenheit, Ärger, Eifersucht, etc. spielen eine Rolle für unsere Gesundheit. Unsere Lebenskraft, die uns vor äusseren Einflüssen beschützt, hat auch ihre Grenzen. Wenn wir diese Grenzen überschreiten, wird unsere Abwehrkraft geschwächt. Wir sind empfänglich für Viren und Bakterien. Die Folge kann eine Krankheit sein, in unserem Fall die Grippe.</p>
<p>Kommt ein Patient zu mir, so berichtet er zuerst von seinen allgemeinen Grippesymptomen. Einige davon sind:</p>
<ul>
<li>Fieber</li>
<li>Gliederschmerzen</li>
<li>abwechselnd Frösteln und Hitze</li>
<li>Nasenausfluss, Niesen</li>
<li>Kopfschmerzen, Schwindel</li>
<li>Halsschmerzen</li>
<li>Husten</li>
</ul>
<p>Jetzt beginnt meine Arbeit, indem ich den Patienten nach seinen individuellen Symptomen befrage. Diese unterscheiden sich von den gewöhnlichen, oben aufgelisteten Grippesymptomen. Genau diese spezifischen Symptome des Patienten unterscheiden ihn von einem anderen Patienten, der Grippe hat. Manchmal sind auch zwei oder drei Familienmitglieder von einer Grippe betroffen und so ist es zu erklären, dass die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass jeder ein anderes homöopathisches Mittel erhält. So etwa hat der eine Patient Gliederschmerzen, die in der Nacht besonders schlimm sind, der andere Patiente klagt über Gliederschmerzen vor allem tagsüber. Die Schmerzen des einen werden etwas gebessert, wenn er langsam umhergeht, während der andere nur eine Milderung durch absolutes Stillliegen erfährt. Einer ist durstig nur während dem Fieberfrost, der andere will nur trinken wenn er schwitzt. Der eine Patient ist gereizt und will alleine gelassen werden, und der andere klagt fortwährend über seine Schmerzen und will absolut nicht alleine gelassen werden. So drückt sich der Patient aus über die individuellen Symptome bei seiner Grippe (oder jeder anderen Krankheit) — und diese Symptome führen mich zum passenden Arzneimittel. Die individuellen Krankheitssymptome sind also wichtig, sie zeigen dem Menschen an, dass etwas nicht in Ordnung ist und er sollte sie ernst nehmen. Und ich als Homöopathin brauche sie, um die passende Arznei zu finden. Dabei achte ich auch auf Aussehen, Gemütsverfassung, Verdauung, etc.</p>
<p>Kurz gesagt: Ein gestresster Mensch bekommt die Grippe nicht deshalb, weil er an der Zugluft steht, sondern weil sein Immunsystem des Stresses wegen geschwächt ist.</p>
<p>Aus diesem Grund stellen wir Homöopathen so viele Fragen, nicht weil wir von Natur aus so neugierig sind, sondern weil wir den Menschen als Ganzes betrachten und weil jeder Mensch sich anders ausdrückt durch seine individuellen Symptome, die sich bei ihm bei seiner Krankheit zeigen.</p>
<p>Manchmal berichten Patienten auch von Folgeerscheinungen nach einer Grippe oder Grippeimpfung, wie zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Schlaflosigkeit</li>
<li>Gewichtsverlust</li>
<li>Nachtschweiss</li>
<li>Heuschnupfen, Asthma</li>
<li>Hautprobleme</li>
</ul>
<p>Diese Beschwerden drücken aus, dass der Mensch eine tieferliegende Störung hat, und diese können mit einer Konstitutionsbehandlung zur Heilung gelangen.</p>
<p>Haben Sie Fragen zur Grippe, zu Impfungen oder zu Konstitutionsbehandlungen? <a title="Kontakt" href="http://hertaheiniger.ch/kontakt/" target="_blank">Dann stehe ich gerne zu Ihrer Verfügung</a>.</p>
<p>Im nächsten Artikel werde ich verschiedene homöopathische Mittel in Bezug auf Grippe miteinander vergleichen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>“Kügeli” wirken langfristig</title>
		<link>http://hertaheiniger.ch/archives/148/kuegeli-wirken-langfristig/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hertaheiniger.blog-net.ch/archives/148/kugeli-wirken-langfristig/</guid>
		<description><![CDATA[Hier ein interessanter Artikel des Tages-Anzeigers: “Wer gegen eine Pollenallergie homöopathische Globuli schluckt, muss mit dem Spott derjenigen rechnen, die auf die Schulmedizin schwören. Fakt ist: Die Homöopathie hilft. Manchen Heuschnupfen-Geplagten sogar auf Dauer.” Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel auf der Homepage des Tages-Anzeigers zu lesen: “Kuegeli” wirken langfristig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein interessanter Artikel des Tages-Anzeigers:</p>
<blockquote><p>“Wer gegen eine Pollenallergie homöopathische Globuli schluckt, muss mit dem Spott derjenigen rechnen, die auf die Schulmedizin schwören. Fakt ist: Die Homöopathie hilft. Manchen Heuschnupfen-Geplagten sogar auf Dauer.”</p></blockquote>
<p>Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel auf der Homepage des Tages-Anzeigers zu lesen: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/heuschnupfen/Kuegeli-wirken-langfristig/story/10034983" target="_blank">“Kuegeli” wirken langfristig</a>.</p>
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